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AFRICA LIGHT - GRAY ZONE auf dem Ischia Film Festival & Global Fest 2010

Ein Insider-Tipp für den Sommer 2010: Von George Clooney, Michael Douglas, Hilary Swank, Anton Corbijn, Sir Ken Adam & Co.
Africa Light - Gray Zone

 

Auf dem Ischia Film Festival, das im Rahmen des Ischia Global Fest veranstaltet wird, erfährt Tino Schwanemanns Film "Africa Light - Gray Zone" www.africa-light.com seine italienische Premiere in einer exklusiven Location im Mittelmeer.

Zum Komitee des Festivals gehören internationale Größen und Oscar-Gewinner wie Sir Ken Adam (Star-Setdesigner diverser James Bond-Filme, u.a. "Goldfinger" und Stanley Kubrick's "Barry Lyndon", "Dr. Strangelove" u.v.m.), Carlo Rambaldi ("Alien", "E.T.", "King Kong", David Lynchs "Dune - Der Wüstenplanet" etc.), Giuliano Montaldo, Osvaldo Desideri, ...

Ischia Film Festival 2010Im Rahmen des Ischia Global Fests wird das Who is Who der internationalen Filmszene zugegen sein: Ben Kingsley, Jeremy Irons, Hilary Swank, und so weiter und so fort. Immerhin wird "Wall Street: Money Never Sleeps" das Festival eröffnen. Können wir also auch mit Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones als Überraschungsgast rechnen? Eines steht fest: Dieses Film Festival ist somit in diesem Sommer ein echter Geheimtipp, nicht nur für Fans von "Africa Light - Gray Zone"!

Da auch der Film "The American" von Anton Corbijn (Hauptrolle: George Clooney) auf dem Ischia Film Festival 2010 ausgezeichnet werden wird, ist ebenso die Anwesenheit des Regisseurs und seines Hauptdarstellers auf dem Festival obligatorisch. Tino Schwanemann, der schon immer ein großer Fan von den Arbeiten Anton Corbijns ("Control", verschiedene Musikvideos von Depeche Mode, Herbert Grönemeyer, U2, Coldplay, Nirvana usw.) war, ist natürlich gespannt, was dieser zu "Africa Light - Gray Zone" meint.

"Africa Light - Gray Zone" läuft auf dem Ischia Film Festival in seiner Sektion als einer von acht ausgewählten Filmen und als einziger deutscher Film.

Pressekontakt:
einscommanull
Frau Stefanie Paul
Telefon +49 .30 .27 59 25 23
Fax +49 .1 80 .3 11 88 66 174
www.einscommanull.com

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Etwas zum Nachdenken..

Wenn der Tag vorüber ist, denke ich an alles, was ich getan habe. Habe ich den Tag vergeudet oder habe ich etwas erreicht? Habe ich mir einen neuen Freund gemacht oder einen Feind? War ich wütend auf alle oder war ich freundlich? Was ich auch getan habe, es ist vorbei. Während ich schlafe, bringt die Welt einen neuen strahlenden Tag hervor, den ich gebrauchen kann oder vergeuden oder was immer ich will. Heute Abend nehme ich mir vor: Ich werde gut sein, ich werde freundlich sein, ich werde etwas tun, was wert ist, getan zu werden."

 

ZU DIE BRANCHE IST AUF DEN HUND GEKOMMEN

die branche ist wirklich auf dem hund gekommen!?

ich habe gestern die ZAV nach den vakanzen angefragt? es wir zur zeit sehr wenig gedreht ,und wenn gedreht wird schlecht bezahlt. es wird höchste zeit liebe kolleginnen und kollegen das zepter selbst in die hand zu nehmen. tretet der BFFS bei und  unterstützt sie aktiv. werdet munter lasst euch nicht mehr alles gefallen. sicher ein schauspieler will spielen.aber dazu braucht er auch gute arbeitsbedingungen. wenn der affe jetzt sogar mehr verdient. und der hund 350EURO-bellgeld bekommt. ist da eine schieflage in der film und fernsehbranche erreicht !? der BERUF des SCHAUSPIELERS steht auf dem spiel. wir sind doch keine SCHMIERENKOMÖDIANTEN!?

 mit spielerischen grüssen STEPHAN DIALER

 

 nachwortsatz:

denn gute kunst braucht zeit und die müssen wir uns nehemen.

ich würde gerne eure meinungen  und krtiken zu diesem thema

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von SVEN ROTKIRCH

 

Wie intelligent ist der Intellektuelle?

Vor einiger Zeit sah ich "Trainspotting"  in der Volksbühne (Berlin).  Nach einem (gefühlt fünfminütigen) Monolog der Darstellerin,  von dem mir im Gedächtnis geblieben ist die endlos wiederholte Schleife "Ja so ein Arschloch,  ja,  so ein verficktes Arschloch,  das ist ja sowas von einem Arschloch",  kotzte jemand im Publikum wie ein Reiher.

Es stank blitzschnell bestialisch.  Viele Zuschauer wollten raus.  Der dickste und größte Schauspieler,  ein vierschrötiger Kahlkopf  (im Schottenrock mit Springerstiefeln)  herrschte das Publikum an:  "Sitzenbleiben!"  Er versperrte den schmalen Ausgang (bei dieser Inszenierung saß das Publikum auf einer Tribüne auf der Bühne,  mit Blick auf den eigentlichen Zuschauerraum).

Zehn Minuten dauerte es etwa,  bis jemand die Kotze unter den Tribünen weggewischt hatte.  Zwischendurch kam einer von zwei weiteren Schauspielern (der Vierschrötige bewachte den Ausgang, das Bett war abgeschoben worden) auf die Szene,  fragte,  wie weit die Wegwischerei sei und meinte seufzend:  "Jetzt müsste man improvisieren können."

Dann ging die Aufführung weiter.  Und dann kam der eigentliche Hammer: Am Schluss hatten die drei männlichen Darsteller einen Epilog,  den sie una voce zu sprechen hatten,  Inhalt sinngemäß:  Da das Stück ein Thema behandle, mit dem sie als Theaterleute nicht sooo vertraut seien, seien sie ins Randexistenzen-Milieu eingetaucht und hätten sechs Wochen Studien betrieben,  um bei der Aufführung gegen alle Eventualitäten gewappnet zu sein ... 

An diese Geschichte muss ich nun denken, während ich gerade den heutigen (24. Juni 2010) Aufmacher des Feuilletons der Süddeutschen Zeitung lese und auch noch diese Ankündigung der Volksbühne im Internet gegenrecherchiere.

Ich neige nun nicht so zum Kotzen. Aber: So unglaubwürdig wie ich "Trainspotting" (auch ohne das Kotz-Intermezzo und den entlarvenden, mindestens an dem Abend besser gestrichenen Epilog) fand, so daneben finde ich diese Geschichte: "Idee des Kommunismus. Philosophie und Kunst", aber hallo, da schüttelt es mich. Und ich frage mich: Wie intelligent sind Intellektuelle?

Aber ich bin ja auch (beinahe) nur (noch ausschließlich) ein Komödiant.

 

Sein-Nichtsein im Gespräch mit Eva-Maria Reichert über Online-Castings

Das Gespräch mit Schauspielerin und Freundin Eva-Maria Reichert über Online-Castings ist online!

Bin gespannt auf Eure Reaktionen! Wen sehe ich bei der Podiumsdiskussion am Dienstag auf dem Filmfest? Möchte da ein paar Stimmen/Interview einfangen. Jemand Lust auf ne kleine Diskussion für den Podcast?

Würde mich freuen, Kollegen ! ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. )

 

Den Podcast könnt Ihr hier hören: 

Sein-Nichtsein #6: Eva-Maria Reichert 

 

Mein Podcast Sein-Nichtsein

Hallo zusammen!
 
Ich habe mich nun entschlossen, ein neues Podcast-Projekt zu starten, und zwar ähnlich wie die Jungs von "Inside Acting" und Ben Hopkins ("Acting without the Drama").
 
In meinem Podcast "Sein-Nichtsein" interview ich Schauspieler, Filmemacher, Regisseure und lass Euch an meinen Gedanken rund ums Thema Schauspiel teilhaben.
 
Ihr könnt den Podcast auf meiner Seite www.sein-nichtsein.de sowie bei Podster und iTunes hören.
 
Falls Ihr Lust habt, Gastbeiträge für den Blog zu schreiben oder Euch selbst im Podcast einbringen wollt, dann schickt mir eine eMail!
Ich würde mich sehr darüber freuen!

Sommerliche Grüße
 
Philipp 
 

Filmsalon oder doch Film & Friends

Am 08. Juni fand in der HomeBase Lounge am Potsdamer Platz zum ersten Mal der „Filmsalon“ statt. Oder doch die Veranstaltung „Film & Friends“? Warum ich das nicht so genau sagen kann? Nun ja, es war die erste Veranstaltung. Die Namensfindung ist noch im Gang. Und warum nicht erst mal die Atmosphäre schnuppern und dann eine Entscheidung treffen!? Die Organisatoren kann ich klar benennen. Es sind: Festiwelt - das Netzwerk der Berliner Filmfestivals -, der Autor Klaus Rathje und die Schauspielerin Lena Krimmel, sowie die HomeBase Lounge. Das Prinzip ist einfach, wie wirkungsvoll. Schauspieler, Autoren, Regisseure, Kabelträger und Kinogänger finden sich in lauschiger Atmosphäre zusammen um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, Ideen zu spinnen oder einfach nur einen netten Abend zu haben.

Nett war er, der Abend. Wieder „zu Hause“ in der HomeBase Lounge. Aller Anfang ist schwer, dennoch haben sich beim ersten Treffen schon rund 200 Filmschaffende und Begeisterte zusammen gefunden. Neue Gesichter, aber auch viele von denen, die sich in der neuen Location und im größeren Rahmen des „Berliner Filmforums“, nicht mehr ganz so wohl fühlen. Ich war zusammen mit meiner Agentin Katja Lorenz von der Colibriagentur für Schauspieler vor Ort. Diese hatte wie gewöhnlich ordentlich Wind gemacht und einige ihrer Vögelchen im Gepäck. Ulrike Haase, Isabella Lewandowski und der zukünftige Colibri Uwe Neumann, waren mit von der Partie. Wie immer bei solchen Gelegenheiten war es schön, die neusten Neuigkeiten auszutauschen, zu hören was der andere so macht, wo etwas in Gang ist, was sehenswert ist und einfach nur gemeinsam zu lachen und Spaß zu haben.

 

 

Außerdem habe ich mich sehr über den Kontakt zu dem Regisseur Daniel Böhme gefreut. Auf seinen aktuellen Film „13 Stufen“ bin ich sehr neugierig geworden. Der Trailer macht Lust auf mehr. Diesen und weitere Informationen findet ihr hier: 13 Stufen

Ich habe es zwar schon persönlich getan, aber nochmal auf diesem Wege: Vielen Dank an Lena und Klaus für diese wunderbare Möglichkeit entspannt und gelöst Kollegen zu treffen. Wann die nächste Veranstaltung stattfindet, weiß ich im Moment noch nicht, werde es Euch aber auf diesem Wege wissen lassen.

Ich schicke Euch sonnige Grüße

Nadine

http://nadine-zaremba.de/

 

Wi(e)der die Intellektuellen

Da verstieg sich die Berliner Volksbühne dazu, einen Kongress „Idee des Kommunismus“ zu veranstalten. Die „Süddeutsche“ befand hinterher kurz und vernichtend. „Nein, von einer Idee war wenig zu spüren, eher Lethargie, die sich selbst zur Tat erklärte.“

Ach ja - ach je - der Kommunismus.  Oder der Sozialismus?  Die meisten kennen ja nicht mal den Unterschied, verwenden die Begriffe synonym.  Und dann der Materialismus, der historische und / oder dialektische M.  Der faszinierte so manche(n) um 68 herum, nicht so sehr die, welche schon von Demokrit, Epikur und Lucretius gehört oder die sogar gelesen hatten (Marx hatte übrigens ...!), aber die anderen.

Bei einer Thüringen-Tournee im Herbst 1990 wurde ich nach der Vorstellung in Jena beim anschließenden Treff mit Uni-Angehörigen in einem Privathaus wüst beschimpft, weil ich so lapidar behauptete: „Religionen, Weltanschauungen, Ideologien – das sind doch lediglich Krücken, die uns helfen, unseren angstvollen Gang durch unser bisschen Leben zu bewältigen.“ Eine junge Germanistin knallte wütend die Tür: „Diese unzulässige Gleichsetzung muss ich mir nicht bieten lassen.“

Ich war immer der Ansicht: Im Gegensatz zu den menschlichen Urzeiten, als die Priester auch Künstler oder die Künstler auch Priester waren, sind sie schon länger höchst unterschiedlich zugange:  Der Künstler, wenn er gerade Kunst macht, fragt (die existentiellen Fragen immer wieder neu), der Priester fragt nicht, er gibt Antworten.

Wollten die Volksbühnler zu den Urzeiten zurück und wieder Künstler und Priester in Personalunion sein? Im Prinzip hätten sie mal – um es ganz einfach zu machen – mal ins „Kleines philosophisches Wörterbuch“ der DDR gucken sollen.  Oder ins „Kleines politisches Wörterbuch“.  Dort sorgfältig den einen oder anderen Begriff (zum Beispiel „Mensch“) nachlesen und dann denken – das wäre vielleicht erhellend.

Aber: Wi(e)der die Intellektuellen. Wie in einem früheren blog-Beitrag vermutet, hat es denen, die diese abstruse Idee vom Kongress „Idee des Kommunismus“ hatten, gereicht, intellektuell zu wirken, anstatt sich intelligent zu verhalten.

In dem Zusammenhang gefällt mir, was Frie Leysen, die Kuratorin der diesjährigen Ausgabe von Theater der Welt unlängst im Interview sagte: „Politisches Theater heute funktioniert nicht mehr über Ideologien, sondern über die gesellschaftliche Analyse.“

Und zum Schluss möchte ich noch hinweisen auf den ZEIT-Artikel von Karen Armstrong „Zu wem beten die denn da?“, den man hier nachlesen kann.  Es lohnt tatsächlich der ganze Artikel. Aber diese Passage passt zu diesem blog-Eintrag besonders gut:

"Tatsächlich sind die neuen Atheisten in ihrer Religionskritik nicht radikal genug. Jüdische, christliche und muslimische Theologen haben jahrhundertelang darauf bestanden, dass Gott nicht existiert und dass da draußen das »Nichts« ist; mit dieser Aussage wollten sie nicht die Wirklichkeit Gottes leugnen, sondern Gottes Transzendenz bewahren. Was heute hart zu kritisieren wäre: dass wir jenen wichtigen Traditionsstrang der Religion aus den Augen verloren haben, der viele unserer gegenwärtigen Probleme lösen könnte. Der moderne Gott ist nur eine der Theologien, die sich im Laufe der dreitausendjährigen Geschichte des Monotheismus entwickelten. Wir müssen dringend die Rechthaberei überwinden, die zurzeit in religiösen Debatten herrscht.
Obwohl so viele Menschen heute den Glauben ablehnen, erlebt die Welt ein Revival des Religiösen.  Entgegen den zuversichtlichen Voraussagen der Säkularisten wird es in nächster Zeit nicht verschwinden.  Doch wenn wir dem gewalttätigen und intoleranten Druck nachgeben, wird die neue Religiosität heillos sein. Um das zu verhindern, müssen wir uns auf eine Tradition besinnen, die die Grenzen des Wissens anerkannte, müssen religiöse Gewissheiten verlernen und einsehen, dass es niemals leicht ist, über Gott zu reden."
 

Die Magie des Schauspielers

Uns Schauspielern wird oft eine gewisse Offenheit und Dekadenz nachgesagt.

Der Schauspieler, der verführt, sei`s auf der Bühne oder im Privatleben,

Er ist der, der immer ein Geheimnis mit sich trägt.

 

Das macht den Beruf des Schauspielers für viele Menschen interessant und geheimnisvoll.

Der Schauspieler wird bewundert, verehrt und ihm wird eine gewisse Magie unterstellt.

 

Tatsächlich sind Schauspieler Handwerker, die einfach ihrem Beruf nachgehen,

ihre Texte lernen, diesen proben und dann nach einem erlernten Muster (sprich Regieanweisung)

den Beruf abends ausüben, im Beisein von anderen Leuten (sprich: Zuschauern).

 

Da ist genauso viel Magie und Geheimnis im Spiel wie bei einem Bäcker.

Auch er wird sein Brot nur verkaufen, wenn er es gut und gewissenhaft herstellt und eine gleichbleibende Qualität bietet.

 

Was macht also den Beruf "Schauspieler" so interessant?

 

Man muss zugeben, dass schon eine gewisse Bereitschaft zur Opferung Voraussetzung ist, diesen Beruf

ausüben zu können.

Während der Büromensch Abends nach der Arbeit ins Kino gehen kann, steht der Schauspieler auf der Bühne und kommt vielleicht dann aus dem Theater, wenn der Film schon längt aus ist.

Beziehungen sind nicht immer einfach zu halten, ist der Schauspieler ja bis spät Abends in der Arbeit und muss viel durch die Gegend fahren, v.a. wenn er Freiberufler ist. 

Auch Wochenenden sind selten frei, man widmet einen Großteil seines Lebens dem Beruf.

Der berufung.

 

Diese Bereitschaft, sich dem Beruf hinzugeben und Verzicht zu lernen…vielleicht ist es das, was der Schauspieler auf der Bühne ausstrahlt, womit er die Zuschauer verzaubert.

Es ist eine Art Verletzbarkeit, eine tiefe Konzentration.

Er ist ganz bei sich und den Kollegen, ganz in seiner kleinen Welt.

Er erlebt ein Leben, das er im Privaten nicht kennt und lernt somit sich selbst in anderen Situationen kennen.

 

Der Schauspieler hat eine Macht, das ist nicht von der Hand zu weisen.

Die Macht der Worte, die Macht des Da-Seins.

Ohne ihn gäbe es kein Theater…. doch auch ohne Publikum gäbe es kein Theater.

Der Schauspieler braucht die Zuschauer…Das THEATER braucht die Zuschauer.

Und die Zuschauer brauchen das Theater, um für ein paar Stunden ihre Welt zu vergessen. 

Sie lachen mit dem Schauspieler, sie leiden mit ihm, sie werden in seine Gedanken eingeweiht.

Sie lassen sich also vom Schauspieler in eine andere Welt entführen und verzaubern.

 

Und das wiederum macht den Beruf des Schauspielers zu etwas Magischen.

 

Schaut mal vorbei auf http://www.sein-nichtsein.de und hört in meinen Podcast rein! 


 

Es ist ein Mädchen

Diese Schwangerschaft hatte in etwa die Dauer einer Giraffen-Schwangerschaft. Von der fixen Idee des Kinderwunschs, bis zur Geburt dauerte es 15 Monate. Und ja, ich bin eine Rabenmutter. Ich habe mein altes Baby in die Wüste geschickt. Und es hat Spaß gemacht, denn die stolze Mutter hat sich selbst gefunden! Wovon rede ich hier eigentlich? Na, von meiner neuen Homepage. Ist doch klar!

Meine erste Homepage bekam ich vor zehn Jahren. Damals ein Weihnachtsgeschenk, beheimatet auf: nadines-musik.de. Ich war zu dieser Zeit in der elften Klasse, noch drei Jahre vom Abitur entfernt. Es schwebte schon etwas in der Luft, aber dass ich meine Brötchen ausschließlich mit der Kunst verdienen will, war damals noch nicht klar. Die Homepage veränderte sich im Laufe der Jahre mit mir zusammen. Sie wurde erwachsener, professioneller, lernte dazu und zog schließlich zu ihrer heutigen Adresse: www.nadine-zaremba.de Während meines Schauspielstudiums war die alte Homepage noch völlig ausreichend. Um die wichtigsten Informationen zu erhalten, auch noch in meiner beruflichen Anfangsphase. Mittlerweile habe ich als Schauspielerin aber ein Gesicht. Ein Rollenprofil. Und das Gesicht meiner Homepage passte plötzlich so gar nicht mehr zu dem, was ich als Künstlerin auf der Bühne darstelle und als Mensch lebe. Die Seite war schwarz, trist, düster, brav, langweilig. Nadine Zaremba ist aber farbenfroh. Und ganz bestimmt nicht brav und langweilig. Ich spiele hauptsächlich komische Rollen. Und ich liebe es. Zudem habe ich herausgefunden, dass die Liebe vom Publikum erwidert wird, wenn ich das tue. Trifft sich ja prima! Spätestens seit einer Imageanalyse bei dem Schauspielcoach Michél Keller war klar: In meinem Online-zu-Hause musste dringend renoviert werden. Ein Teil von mir ist aber auch Perfektionisten und bricht nichts übers Knie. Es arbeitete also in meinem Kopf. Bevor ich Euch jetzt mit den ganzen 15 Monaten Trächtigkeit langweile, springe ich nun in die Phase, kurz vor der Niederkunft.

Vor einem Monat hatte ich endlich ein Layout. Farbenfroh, knallig, aber clean und strukturiert. So, wie ich es auch bin. Clou dieses eher schlichten Layouts sind die Fotos. Und da kam meine Freundin und Kollegin Jennifer Besseler ins Spiel. Jennifer ist eine junge Fotografin und Kommunikationsdesignerin, welche sich auf inszenierte Portraits spezialisiert hat. Sie arbeitet künstlerisch, sowie in den Bereichen Fashion, Beauty und Werbung und macht Standfotografie für Musiker. Ich lernte sie bereits 2004 kennen und wir haben seit dem immer mal wieder zusammen gearbeitet. Unter anderem habe ich für ihre Studienprojekte Modell gestanden, den Mut gehabt mich in ihre begabten Hände bei der Ausstellung „Natürlich“ zu begeben und diese auch als Sängerin auf der Vernissage eröffnet. Durch die regelmäßigen Arbeiten mit Jenny wusste ich: Sie versteht mich. Wir sprechen die gleiche Sprache. Die weiß, was ich will. Jennifer war auch sofort Feuer und Flamme für das Projekt. Und wenn sie mit der Arbeit beginnt, ist sie auch nicht mehr zu stoppen. Innerhalb weniger Tage hatte sie es möglich gemacht, dass wir einen ganzen Vormittag in dem Studio ihres ehemaligen Mentors – James Higginson – shooten durften. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an James für diese tolle Möglichkeit!

 

Was dabei heraus gekommen ist, könnt ihr in Form der schwarz-weiß Fotos auf meiner Seite sehen. Diese Bilder gehen bewusst in eine künstlerische Richtung und haben nichts mit meinen Portraits als Schauspielerin zu tun. Aber auch das beherrscht Jennifer Besseler hervorragend. Deshalb freue ich mich sehr, bald mit ihr zusammen auch meine neuen Portraits zu schießen. Wie Jennifer arbeitet, welche Atmosphäre am Set herrscht und wie ihr Fotos mit ihr machen könnt, schreibe ich dann im dazu gehörigen Artikel.

Mein Dank gilt auch Sabrina Loi, einer Journalistin, die so freundlich war den Text auf der Startseite zu verfassen. Ein riesen Dankeschön geht zudem an den besten Webdesigner der Welt. Papa – ich liebe Dich - und nicht nur dafür!

 

An dieser Stelle wünsche ich Euch jetzt erstmal viel Spaß beim Besuch meiner neuen Seite. Über Feedback würde ich mich sehr freuen!

Farbenfrohe Grüße

Nadine

http://nadine-zaremba.de

 

 
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